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Pseudogobius sp.
                         
                


Diese 3-4 cm kleinbleibende Grundel fand ich zufällig bei einem Streifzug durch die Aquariengeschäfte. Die genauere Herkunft der Tiere ist leider unbekannt. Anfangs ordnete ich sie der Gattung Redigobius zu. Mit Erscheinen der Revision der Gattung Redigobius im Jahr 2010 (Larson, 2010) wurde jedoch klar, daß diese Gattungszuordnung nicht korrekt ist. Inzwischen kann ich die Gattung ziemlich sicher zuordnen, es handelt sich um Pseudogobius. An der Revision der Gattung Pseudogobius wird derzeit gearbeitet. Wahrscheinlich wird eine Artzuordnung jedoch ohne genaue Fundortangabe nicht möglich sein. Die Nachzucht der hübschen Grundeln ist mir inzwischen in größerer Stückzahl gelungen.  
 

 
  Pseudogobius sp., Männchen
Pseudogobius sp., Männchen

 
 
  Pseudogobius sp., Weibchen
Pseudogobius sp., Weibchen
 
 
     
  meine Haltungsbedingungen:

pH-Wert:  7,5 – 8,5
GH: > 20 °dH
Leitwert: 1000 - 3000 µS/cm
Temperatur: 23 – 25 °C
Futter: kleines Frost- und Lebendfutter
Sonstiges: Zugabe von Meersalz, schwankender Salzgehalt
 
 

Literatur:

Evers, H.-G. (2010): Was ist das denn? Die Aalgrundel Taenioides anguillaris aus Indien!. Amazonas Jg. 6 (5), Heft Nr. 31, Seite 40-41.

Horsthemke, H. (1992): Grundeln aus der Gattung Redigobius. DATZ, Jg.45, Heft-Nr. 11, Seite 716-722.

Larson, H. K. (2010): A review of the gobiid fish genus Redigobius (Teleostei: Gobionellinae), with descriptions of two new species. Ichthyological Exploration of Freshwaters 21, pp. 123–191.

Ott, G. (2010): Grundelgattung Redigobius revidiert. Aquaristik Fachmagazin, Jg. 42(4), Heft-Nr. 214, Seite 96-97.

Taxacher, M. (2011): Kleine Süß- und Brackwassergrundeln aus der Familie der Gobiidae. Amazonas, Jg. 7 (4), Heft-Nr. 36: 14-21.
 


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